Und jetzt mal was Offizielles…

Das Ungewöhnliche an diesem Projekt BR24 ist ja, dass es auch für uns irgendwie ungewöhnlich ist. Also, verglichen mit so einem Sendungs- oder gar Senderlaunch. da bastelt man mehr oder weniger im Verborgenen vor sich hin und sagt dann irgendwann mal: Hallo, da sind wir! Danach gibt es irgendwelche Reaktionen, die zumindest teilweise darüber entscheiden, ob dieses Projekt ein Erfolg war oder ums Überleben kämpfen muss – und das ist es dann auch schon wieder gewesen.

Bei BR24 ist das naturgemäß etwas anders. Weil wir, wie erwähnt, ja immer noch in der Betaphase sind, stellen wir uns ab und mal so ein bisschen in der Öffentlichkeit vor (so wie beispielsweise in diesem Blog hier), danach wird weitergebastelt. Und irgendwann ist man halt mal da, aber natürlich nicht fertig, weil es „fertig“ in dieser digitalen Welt naturgemäß nicht gibt.

BR24_Aigner
Getestet: Bayerns Medienministerin Ilse Aigner wirft erste Blicke auf die BR24-App. (Foto: BR)

Aber ein bisschen was von diesem gefühlten Offiziellen aus der früheren Zeit haben wir uns dieser Woche zurück geholt. Weil die BR24-App am Donnerstag im Bayerischen Landtag vorgestellt worden ist und zur Begutachtung freigegeben wurde. Und dieses wunderbare Gefühl der vermeintlich  hochoffiziellen Präsentation hielt dann auch genau bis zu dem Augenblick, als die interne Ansage kam: Weiterschrauben!

Wir sind dann mal wieder in der Garage. Bis auf Weiteres.

Von Christian Jakubetz am 17. Juli 2015 um 8:44 Uhr

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