Das Leben als App…

Es ist noch gar nicht so rasend lange her, da galt das Folgende unter Kennern der digitalen Szene (sogar bei denen, die wirkliche Kenner sind und nicht nur behaupten, sie seien es) als ausgemacht: Apps, das sind nette Spielzeuge, mit denen man vor allem die Zeit überbrücken wird, die wir noch brauchen, bis es wirklich gute Bandbreiten und entsprechend schnelle Smartphones gibt. Danach wandert dann die Nutzung wieder zurück in den Browser. Da wo das Internet geboren ist,  wo es seine Heimat hat und wo es auch hingehört, irgendwie.

Mittlerweile also haben wir das Jahr 2016 und sie leben immer noch, diese Apps. Die von BR24 beispielsweise hat gute sechsstellige Downloadzahlen. Und überhaupt, Apps bestimmen unser digitales Leben mehr als wir erwartet hatten: Der durchschnittliche User in Deutschland hat demnach ca. 20 Apps auf seinem Smartphone, die er auch mehr oder weniger regelmäßig benutzt.

Und tatsächlich: Ob es jetzt klassische Nachrichten sind, ob wir einkaufen, Musik hören, netzwerken oder sogar blind-daten, immer sind Apps massiv mit im Spiel. Wie sehr, das zeigt diese Grafik:

infografik_4382_app_nutzung_pro_minute_im_mobilen_internet_n

Das zeigt, wie sehr das mobile Netz und auch die Nutzung von Apps mittlerweile unseren Alltag dominieren. Wie selbstverständlich wir alles, was mit unserem normalen Leben zu tun hat, über das Smartphone organisieren (Wer Lust hat und ausprobieren will, wie die Zahlen in Echtzeit und über einen längeren Zeitraum hinweg aussehen, bitte hier entlang).

Und eigentlich würde ich jetzt gerne noch etwas weiterschreiben, aber da kommt gerade ne Eilmeldung über die App…

Von Christian Jakubetz am 4. März 2016 um 12:53 Uhr

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